FREE delivery to all EXCLUSIVE BOOKS stores nationwide. FREE delivery to your door on all orders over R450. Excludes all international deliveries.

Anspruch und Ausgleich

Christiane Wendehorst
    Product form
      FORMAT: Hardback
      YOU COULD EARN 0 FUTURE RETAIL DISCOUNTS.

      This product is either out of print or out of stock. Add it to your wishlist and we will automatically let you know if it comes back into stock. Add to Wishlist

      ESTIMATED DELIVERY: Possibly out of print
      BUY NOW PAY LATER
      From R 0.00 per month!
      3x monthly payments of R 0.00 with
      4x fortnightly payments of R 0.00 with

      This product is either out of print or out of stock. Add it to your wishlist and we will automatically let you know if it comes back into stock. Add to Wishlist

      An den verschiedensten Stellen begegnen uns Mechanismen, die gerne als solche der Vorteils- und Nachteilsausgleichung bezeichnet werden. Bei genauerem Hinsehen beginnen jedoch die Konturen dieser Mechanismen sofort wieder zu verschwimmen: Ist die compensatio lucri cum damno wirklich ein eigenständiges Rechtsinstitut oder nicht vielmehr integraler Bestandteil der Schadensberechnung? Kann man bei § 818 III BGB überhaupt von einer Nachteilsausgleichung sprechen, oder fehlt es schon an einer Bereicherung? Ist nicht auch das Problem der Beachtlichkeit von Reserveursachen in Wirklichkeit ein solches der Vorteilsausgleichung? Und: Geht es nicht im gesamten Schuldrecht letztlich nur um den Ausgleich von Zuviel und Zuwenig, so daß Vorteils- und Nachteilsausgleichung nicht mehr als isolierbare Phänomene hervortreten?Auf der Basis des von ihr so genannten 'Allokatorischen Modells' definiert Christiane Wendehorst einen spezifischen Vorteils- und Nachteilsbegriff. Sie geht sodann von der These aus, daß einer Reihe von Entwicklungen des Schuldrechts, die auf den Ausgleich so definierter Vorteile und Nachteile abzielen, ein allgemeines Rechtsprinzip zugrundeliegt. Dieses 'Statikprinzip' läßt sich als spezifisch privatrechtliches Korrelat zum verfassungsrechtlichen Übermaßverbot begreifen und weist deutliche Parallelen zum Formalprinzip der aristotelischen iustitia correctiva auf. Ausprägungen dieses Rechtsprinzips sind beispielsweise die klassische Vorteilsausgleichung, die Saldotheorie, der Verlustausgleich zugunsten des redlichen Kondiktionsschuldners, der Ersatz von Begleitschäden eines Geschäftsführers, die materiellrechtliche Kostenerstattung bei Schadensersatzansprüchen oder die Haftung auf den Verletzergewinn im gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht.
      Format: Hardback CONTRIBUTORS: Christiane Wendehorst EAN: 9783161471438 COUNTRY: Germany PAGES: WEIGHT: 1080 g HEIGHT: 166 cm
      PUBLISHED BY: JCB Mohr (Paul Siebeck) DATE PUBLISHED: 1999-04-21 CITY: GENRE: LAW / Civil Law, LAW / Contracts WIDTH: 238 cm SPINE:

      Book Themes:

      Germany, Private or civil law: general, Family law, Property law: general, Law of torts, damages and compensation, Law: wills, probate, succession, inheritance

      Customer Reviews

      Be the first to write a review
      0%
      (0)
      0%
      (0)
      0%
      (0)
      0%
      (0)
      0%
      (0)
      Geboren 1968; 1988-93 Studium der Rechtswissenschaften in München; 1993-98 Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Internationales Recht, Rechtsvergleichung an der Universität München; 1994 Promotion; 1997-98 Forschungsaufenthalt an der University of Cambridge/UK; 1998 Master of Law; 1998 Habilitation in München für Bürgerliches Recht, Handelsrecht, Internationales Privatrecht, Rechtsvergleichung und Methodenlehre.
      An den verschiedensten Stellen begegnen uns Mechanismen, die gerne als solche der Vorteils- und Nachteilsausgleichung bezeichnet werden. Bei genauerem Hinsehen beginnen jedoch die Konturen dieser Mechanismen sofort wieder zu verschwimmen: Ist die compensatio lucri cum damno wirklich ein eigenständiges Rechtsinstitut oder nicht vielmehr integraler Bestandteil der Schadensberechnung? Kann man bei § 818 III BGB überhaupt von einer Nachteilsausgleichung sprechen, oder fehlt es schon an einer Bereicherung? Ist nicht auch das Problem der Beachtlichkeit von Reserveursachen in Wirklichkeit ein solches der Vorteilsausgleichung? Und: Geht es nicht im gesamten Schuldrecht letztlich nur um den Ausgleich von Zuviel und Zuwenig, so daß Vorteils- und Nachteilsausgleichung nicht mehr als isolierbare Phänomene hervortreten?Auf der Basis des von ihr so genannten 'Allokatorischen Modells' definiert Christiane Wendehorst einen spezifischen Vorteils- und Nachteilsbegriff. Sie geht sodann von der These aus, daß einer Reihe von Entwicklungen des Schuldrechts, die auf den Ausgleich so definierter Vorteile und Nachteile abzielen, ein allgemeines Rechtsprinzip zugrundeliegt. Dieses 'Statikprinzip' läßt sich als spezifisch privatrechtliches Korrelat zum verfassungsrechtlichen Übermaßverbot begreifen und weist deutliche Parallelen zum Formalprinzip der aristotelischen iustitia correctiva auf. Ausprägungen dieses Rechtsprinzips sind beispielsweise die klassische Vorteilsausgleichung, die Saldotheorie, der Verlustausgleich zugunsten des redlichen Kondiktionsschuldners, der Ersatz von Begleitschäden eines Geschäftsführers, die materiellrechtliche Kostenerstattung bei Schadensersatzansprüchen oder die Haftung auf den Verletzergewinn im gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht.
      Format: Hardback CONTRIBUTORS: Christiane Wendehorst EAN: 9783161471438 COUNTRY: Germany PAGES: WEIGHT: 1080 g HEIGHT: 166 cm
      PUBLISHED BY: JCB Mohr (Paul Siebeck) DATE PUBLISHED: 1999-04-21 CITY: GENRE: LAW / Civil Law, LAW / Contracts WIDTH: 238 cm SPINE:

      Book Themes:

      Germany, Private or civil law: general, Family law, Property law: general, Law of torts, damages and compensation, Law: wills, probate, succession, inheritance

      Customer Reviews

      Be the first to write a review
      0%
      (0)
      0%
      (0)
      0%
      (0)
      0%
      (0)
      0%
      (0)
      Geboren 1968; 1988-93 Studium der Rechtswissenschaften in München; 1993-98 Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Internationales Recht, Rechtsvergleichung an der Universität München; 1994 Promotion; 1997-98 Forschungsaufenthalt an der University of Cambridge/UK; 1998 Master of Law; 1998 Habilitation in München für Bürgerliches Recht, Handelsrecht, Internationales Privatrecht, Rechtsvergleichung und Methodenlehre.

      Recently viewed products

      Login

      Forgot your password?

      Don't have an account yet?
      Create account