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Marias Lied in Luthers Deutung

Christoph Burger
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      FORMAT: Hardback
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      Martin Luthers Übersetzung und Deutung des Magnifikat ist ein hervorragendes Beispiel der Bemühungen von spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Theologen, Ergebnisse der akademischen Arbeit für ein breiteres Publikum darzustellen. Im Vergleich mit Auslegungen von Lukas 1 bei Müntzer und Zwingli arbeitet Christoph Burger die Akzentsetzung Luthers deutlich heraus. Für Luther steht im Zentrum von Marias Lobgesang die Polemik gegen menschlichen Selbstruhm, vor dem ja auch Jeremia 9, 23 und 24 (Zählung der Vulgata) warnt. Maria legt in ihrem Lobgesang auf vorbildliche Weise Zeugnis dafür ab, wie Gott als der Allerhöchste wirkungsvoll 'in die Tiefe' sehe und erhöhe. Maria spricht über Gottes Handeln an ihr selbst (Lk 1, 46b-49), über seine Art, zugunsten der Niedrigen gegen Hochmütige, Mächtige und Reiche zu wirken (Lk 1, 50-53), und darüber, daß er dasjenige Volk Israel, das ihm wirklich dient, annehme (Lk 1, 54-55). Gottes Wirken mit seiner 'rechten Hand' sehe freilich nur, wer Gott vertraue. Wer sich hochmütig selbst zuschreibt, was Gottes Gabe ist, verweigert Gott Glauben und Lob. Maria gilt es nicht als eine vorbildlich Demütige es zu ehren, sondern als Beispiel für die Zuwendung Gottes zu einem unansehnlichen Menschen. Als Fürstenspiegel gelesen, prägt das Magnifikat die Bedeutung der Ehrfurcht vor Gott ein.
      Format: Hardback CONTRIBUTORS: Christoph Burger EAN: 9783161490668 COUNTRY: Germany PAGES: WEIGHT: 481 g HEIGHT: 238 cm
      PUBLISHED BY: JCB Mohr (Paul Siebeck) DATE PUBLISHED: 2007-02-21 CITY: GENRE: RELIGION / General, RELIGION / Christianity / History, RELIGION / Christian Theology / General, RELIGION / Christian Theology / Systematic, RELIGION / Theology WIDTH: 160 cm SPINE:

      Book Themes:

      Philosophy of religion, Religious ethics, Christianity, Christian Churches, denominations, groups, Theology, Religious institutions and organizations

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      Geboren 1945; Studium in Heidelberg, Mainz, Tübingen; 1971 Promotion; Studenten- und Gemeindepfarrer; 1985 Habilitation; 1990-2010 Professor für Kirchengeschichte an der Vrije Universiteit Amsterdam; 2010 emeritiert.
      Martin Luthers Übersetzung und Deutung des Magnifikat ist ein hervorragendes Beispiel der Bemühungen von spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Theologen, Ergebnisse der akademischen Arbeit für ein breiteres Publikum darzustellen. Im Vergleich mit Auslegungen von Lukas 1 bei Müntzer und Zwingli arbeitet Christoph Burger die Akzentsetzung Luthers deutlich heraus. Für Luther steht im Zentrum von Marias Lobgesang die Polemik gegen menschlichen Selbstruhm, vor dem ja auch Jeremia 9, 23 und 24 (Zählung der Vulgata) warnt. Maria legt in ihrem Lobgesang auf vorbildliche Weise Zeugnis dafür ab, wie Gott als der Allerhöchste wirkungsvoll 'in die Tiefe' sehe und erhöhe. Maria spricht über Gottes Handeln an ihr selbst (Lk 1, 46b-49), über seine Art, zugunsten der Niedrigen gegen Hochmütige, Mächtige und Reiche zu wirken (Lk 1, 50-53), und darüber, daß er dasjenige Volk Israel, das ihm wirklich dient, annehme (Lk 1, 54-55). Gottes Wirken mit seiner 'rechten Hand' sehe freilich nur, wer Gott vertraue. Wer sich hochmütig selbst zuschreibt, was Gottes Gabe ist, verweigert Gott Glauben und Lob. Maria gilt es nicht als eine vorbildlich Demütige es zu ehren, sondern als Beispiel für die Zuwendung Gottes zu einem unansehnlichen Menschen. Als Fürstenspiegel gelesen, prägt das Magnifikat die Bedeutung der Ehrfurcht vor Gott ein.
      Format: Hardback CONTRIBUTORS: Christoph Burger EAN: 9783161490668 COUNTRY: Germany PAGES: WEIGHT: 481 g HEIGHT: 238 cm
      PUBLISHED BY: JCB Mohr (Paul Siebeck) DATE PUBLISHED: 2007-02-21 CITY: GENRE: RELIGION / General, RELIGION / Christianity / History, RELIGION / Christian Theology / General, RELIGION / Christian Theology / Systematic, RELIGION / Theology WIDTH: 160 cm SPINE:

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      Philosophy of religion, Religious ethics, Christianity, Christian Churches, denominations, groups, Theology, Religious institutions and organizations

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      Geboren 1945; Studium in Heidelberg, Mainz, Tübingen; 1971 Promotion; Studenten- und Gemeindepfarrer; 1985 Habilitation; 1990-2010 Professor für Kirchengeschichte an der Vrije Universiteit Amsterdam; 2010 emeritiert.

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