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Minimalstaat

Bodo Knoll
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      FORMAT: Hardback
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      Der Philosoph Robert Nozick versucht in seinem Werk Anarchy, State, and Utopia einen Minimalstaat zu rechtfertigen, dessen Funktion auf die Sicherung individueller Rechte beschränkt ist. Nach der Anspruchstheorie ist jede Eigentumsverteilung gerecht, wenn sie das Ergebnis der zwangfreien Aneignung herrenloser Gegenstände und der freiwilligen Übertragung von Eigentum ist oder alle ungerechten Transaktionen der Vergangenheit berichtigt sind. Im vorliegenden Buch vergleicht Bodo Knoll den Ansatz von Nozick mit alternativen Begründungsversuchen libertärer Gesellschaftsutopien. In einer Rekonstruktion der Argumentation arbeitet er zahlreiche Bezüge zu ökonomischen Konzepten heraus: Anknüpfungspunkte bestehen sowohl zur Wohlfahrtsökonomik und zur ökonomischen Analyse des Rechts als auch zur modernen Theorie des Föderalismus und zur Social Choice-Theorie. Die Ableitung des Minimalstaats und die Anspruchstheorie werden aus ökonomischer und philosophischer Perspektive kritisiert. Beispielsweise begünstigen Nozicks Annahmen über den anarchischen Naturzustand die Ableitung eines Minimalstaats. Marktversagenstatbestände betreffen nicht nur das Gut "Schutz". Bodo Knoll diskutiert, ob absolute und vollständige Eigentumsrechte widerspruchsfrei aus der Anspruchstheorie begründet werden können und ob die resultierende Eigentumsverteilung eine intergenerative Ungerechtigkeit darstellt. Zudem erweist sich die Berichtigung ungerechter Aneignungen und Transfers angesichts fehlender Informationen als schwierig. Nozicks Kritik an strukturellen Gerechtigkeitsgrundsätzen führt in ein Dilemma, weil auch die Anspruchstheorie einen vagen Gerechtigkeitsbegriff definiert.
      Format: Hardback CONTRIBUTORS: Bodo Knoll EAN: 9783161496042 COUNTRY: Germany PAGES: WEIGHT: 621 g HEIGHT: 161 cm
      PUBLISHED BY: JCB Mohr (Paul Siebeck) DATE PUBLISHED: 2008-07-08 CITY: GENRE: BUSINESS & ECONOMICS / Commercial Policy, BUSINESS & ECONOMICS / Taxation / General, BUSINESS & ECONOMICS / Government & Business, LAW / Jurisprudence, POLITICAL SCIENCE / General WIDTH: 243 cm SPINE:

      Book Themes:

      Political science and theory, Political economy, Economic systems and structures, Methods, theory and philosophy of law

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      Geboren 1975; Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim und der Philosophie und Volkswirtschaftslehre an der FernUniversität Hagen; 2002-2006 Doktorand am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft in Hohenheim und Stipendiat der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg; seit 2006 wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft in Hohenheim; 2007 Promotion.
      Der Philosoph Robert Nozick versucht in seinem Werk Anarchy, State, and Utopia einen Minimalstaat zu rechtfertigen, dessen Funktion auf die Sicherung individueller Rechte beschränkt ist. Nach der Anspruchstheorie ist jede Eigentumsverteilung gerecht, wenn sie das Ergebnis der zwangfreien Aneignung herrenloser Gegenstände und der freiwilligen Übertragung von Eigentum ist oder alle ungerechten Transaktionen der Vergangenheit berichtigt sind. Im vorliegenden Buch vergleicht Bodo Knoll den Ansatz von Nozick mit alternativen Begründungsversuchen libertärer Gesellschaftsutopien. In einer Rekonstruktion der Argumentation arbeitet er zahlreiche Bezüge zu ökonomischen Konzepten heraus: Anknüpfungspunkte bestehen sowohl zur Wohlfahrtsökonomik und zur ökonomischen Analyse des Rechts als auch zur modernen Theorie des Föderalismus und zur Social Choice-Theorie. Die Ableitung des Minimalstaats und die Anspruchstheorie werden aus ökonomischer und philosophischer Perspektive kritisiert. Beispielsweise begünstigen Nozicks Annahmen über den anarchischen Naturzustand die Ableitung eines Minimalstaats. Marktversagenstatbestände betreffen nicht nur das Gut "Schutz". Bodo Knoll diskutiert, ob absolute und vollständige Eigentumsrechte widerspruchsfrei aus der Anspruchstheorie begründet werden können und ob die resultierende Eigentumsverteilung eine intergenerative Ungerechtigkeit darstellt. Zudem erweist sich die Berichtigung ungerechter Aneignungen und Transfers angesichts fehlender Informationen als schwierig. Nozicks Kritik an strukturellen Gerechtigkeitsgrundsätzen führt in ein Dilemma, weil auch die Anspruchstheorie einen vagen Gerechtigkeitsbegriff definiert.
      Format: Hardback CONTRIBUTORS: Bodo Knoll EAN: 9783161496042 COUNTRY: Germany PAGES: WEIGHT: 621 g HEIGHT: 161 cm
      PUBLISHED BY: JCB Mohr (Paul Siebeck) DATE PUBLISHED: 2008-07-08 CITY: GENRE: BUSINESS & ECONOMICS / Commercial Policy, BUSINESS & ECONOMICS / Taxation / General, BUSINESS & ECONOMICS / Government & Business, LAW / Jurisprudence, POLITICAL SCIENCE / General WIDTH: 243 cm SPINE:

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      Political science and theory, Political economy, Economic systems and structures, Methods, theory and philosophy of law

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      Geboren 1975; Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim und der Philosophie und Volkswirtschaftslehre an der FernUniversität Hagen; 2002-2006 Doktorand am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft in Hohenheim und Stipendiat der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg; seit 2006 wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft in Hohenheim; 2007 Promotion.

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