Nicht nur Theologen attestieren Sprache Transzendentalität und Offenbarungspotential. Auch philosophische Entwürfe argumentieren für eine "Sprache der Sprache" (W. Benjamin), ein Sagen im Gesagten (E. Lévinas) oder einen Überschuss, dem zufolge jeder Sprechakt ein Antwortgeben ist (B. Waldenfels).Den philosophischen und linguistischen Diskurs zu Name und Wort aufgreifend, stellt Nadine Schmahl dar, wie das Offenbarungspotential von Sprache im Namen gründet, genauer im hebräischen Gottesnamen, dem Tetragramm.Grundtext für ihre Überlegungen ist Franz Rosenzweigs letzter Aufsatz "Der Ewige. Mendelssohn und der Gottesname", der vor dem Hintergrund von Rosenzweigs Gesamtwerk einer bislang fehlenden gründlichen Lektüre unterzogen wird. Die paradoxale Sprachfigur des Tetragramms erweist sich dabei als Schnittstelle des Vollzugs von Offenbarung und Übersetzung, Rosenzweigs beiden großen Themen.
Format: Hardback
CONTRIBUTORS: Nadine Schmahl
EAN: 9783161501012
COUNTRY: Germany
PAGES:
WEIGHT: 520 g
HEIGHT: 163 cm
PUBLISHED BY: JCB Mohr (Paul Siebeck)
DATE PUBLISHED: 2009-11-13
CITY:
GENRE: RELIGION / General, RELIGION / Christian Theology / General, RELIGION / Christian Theology / Systematic, RELIGION / Theology
WIDTH: 239 cm
SPINE:
Book Themes:
Philosophy of religion, Religious ethics, Christianity, Theology
Geboren 1975; Studium der Evangelischen Theologie und Germanistik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; 2000-2001 SOKRATES/ERASMUS-Stipendiatin an der Universität Oslo; 2004-2007 Wiss. Hilfskraft am Lehrstuhl für Systematische Theologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; 2004-2008 Promotionsstudiengang Theologie; 2008-2009 Vikariat in Oslo; seit 2009 Pfarrerin in Skien (Norwegen).