In theoretischen Überlegungen sowie in empirischen Untersuchungen zu den Ursachen rückläufiger Heirats- und Geburtenzahlen tauchen Männer zumeist nicht als eigenständige Subjekte auf. Zunehmende Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt und in Berufskarrieren untergraben jedoch die traditionelle Rolle des Familienernährers; gleichzeitig gewinnen Vorstellungen von partnerschaftlichem Verhalten in Beziehungen und von einer aktiven Ausübung der Vaterrolle an Bedeutung. Ziel dieses Sonderheftes ist es daher, unter sich verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Aufmerksamkeit auf das in der Familienforschung bislang 'vernachlässigte' Geschlecht zu lenken.
PUBLISHED BY: Springer Fachmedien WiesbadenDATE PUBLISHED: 2005-01-17CITY: GENRE: EDUCATION / General, SOCIAL SCIENCE / Gender StudiesWIDTH: 170 cmSPINE:
Book Themes:
Gender studies, gender groups, Education
"Dieses Buch ist sowohl für den Laien als auch für den Berufswissenschaftler unbedingt lesenswert: Es liefert aktuelle Forschungsergebnisse und Einsicht in Forschungsmethoden. Am Ende angelangt, macht es Lust auf weitere vertiefende Literatur zum Thema Männer in der Familienforschung. Die Autoren werden ihrem Anspruch gerecht, die Aufmerksamkeit auf das in der Familienforschung bislang 'vernachlässigte' Geschlecht zu lenken und gleichzeitig die ganzheitliche Perspektive nicht aus den Augen zu verlieren." Journal für Generationengerechtigkeit, 03/2008
Dr. Angelika Tölke ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Jugendinstitut München.Dr. Karsten Hank ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Mannheim Research Institute for the Economics of Aging (MEA).
In theoretischen Überlegungen sowie in empirischen Untersuchungen zu den Ursachen rückläufiger Heirats- und Geburtenzahlen tauchen Männer zumeist nicht als eigenständige Subjekte auf. Zunehmende Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt und in Berufskarrieren untergraben jedoch die traditionelle Rolle des Familienernährers; gleichzeitig gewinnen Vorstellungen von partnerschaftlichem Verhalten in Beziehungen und von einer aktiven Ausübung der Vaterrolle an Bedeutung. Ziel dieses Sonderheftes ist es daher, unter sich verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Aufmerksamkeit auf das in der Familienforschung bislang 'vernachlässigte' Geschlecht zu lenken.
Dr. Angelika Tölke ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Jugendinstitut München.Dr. Karsten Hank ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Mannheim Research Institute for the Economics of Aging (MEA).