Nadine Ochmann untersucht das Gesundheitsverständnis und -verhalten inhaftierter Frauen sowie die gesundheitsförderlichen Bedingungen in Gefängnissen. Dazu wurden Insassinnen sowohl nach ihren subjektiven Einstellungen und individuellen Bedürfnissen befragt als auch nach ihren Erfahrungen mit der gesundheitlichen Versorgung. Dabei zeigen inhaftierte Frauen einerseits ein großes Interesse an ihrer eigenen Gesundheit und ihr Gesundheitsverhalten verbessert sich in der Haft. Andererseits verschlechtert sich jedoch ihr Gesundheitszustand, insbesondere das psychosoziale Wohlbefinden. Die Autorin zeigt, dass intramurale Gesundheitsförderung möglich und in mehreren Bereichen bereits vorhanden ist. Großes Verbesserungspotenzial besteht insbesondere im Hinblick auf die (gesundheitlichen) Bedürfnisse der Selbstbestimmung und der Partizipation.
Format: Paperback / softback
CONTRIBUTORS: Nadine Ochmann
EAN: 9783658207762
COUNTRY: Germany
PAGES:
WEIGHT: 454 g
HEIGHT: 210 cm
PUBLISHED BY: Springer Fachmedien Wiesbaden
DATE PUBLISHED: 2018-01-23
CITY:
GENRE: MEDICAL / Preventive Medicine, SOCIAL SCIENCE / Social Work, SOCIAL SCIENCE / Gender Studies
WIDTH: 148 cm
SPINE:
Book Themes:
Gender studies, gender groups, Gender studies: women and girls, Social work, Public health and preventive medicine
“... Das Buch ist lesenswert für Lehrende, Forschende und Studierende aus den Ge-sundheitswissenschaften und der Sozialen Arbeit, kann aber auch für Beschäftigte im Strafvollzug, insbesondere Ärztinnen und Ärzte sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, als Grundlage dienen, wenn eine gesundheitsförderlichere Gestaltung von Gefängnissen angestrebt wird.” (AndersOrt, Heft 2, 2018)
Dr. P. H. Nadine Ochmann ist wissenschaftliche Angestellte an der Universität Bremen und Mitglied der Abteilung Gesundheit und Gesellschaft des Instituts für Public Health und Pflegeforschung.