Phänomenologien des Politischen
Michael StaudiglR 3,352.49 Price and availability exclusive to website
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Der vorliegende Band bietet einen Überblick über das gegenwärtig an Kontur gewinnende Forschungsfeld einer Phänomenologie des Politischen. Der Diskussion zentraler Methodenfragen wird dabei ebenso Raum gewidmet, wie der Präsentation aktueller Debatten und interdisziplinärer Themenstellungen, die sich im Zeichen einer v.a. gendertheoretisch und postkolonial motivierten Politisierung der Phänomenologie herauskristallisiert haben, in Kontexten globaler "Polykrise", "Rückkehr der Religion" und "Postfaktizität" aktuell noch an Relevanz gewinnen. Methodisch leitend ist angesichts solcher Grenzprobleme eine Annäherung an das Politische in Form eines Zwischenphänomens, das sich binären Deutungen radikal entzieht und so dazu anhält, die genannten Problemlagen konstruktiv ins Auge zu fassen. In Form von Schwerpunkten fokussiert der Band entsprechend Konstellationen des Politischen, wie sie sich exemplarisch zwischen Verfahrensordnungen und ereignishafter Performanz, affektivem Anstoß und emotiver Resonanz, Innen und Außen, Immanenz des Diskurses und transzendierender Sinngebung entfalten.
Der vorliegende Band bietet einen Überblick über das gegenwärtig an Kontur gewinnende Forschungsfeld einer Phänomenologie des Politischen. Der Diskussion zentraler Methodenfragen wird dabei ebenso Raum gewidmet, wie der Präsentation aktueller Debatten und interdisziplinärer Themenstellungen, die sich im Zeichen einer v.a. gendertheoretisch und postkolonial motivierten Politisierung der Phänomenologie herauskristallisiert haben, in Kontexten globaler "Polykrise", "Rückkehr der Religion" und "Postfaktizität" aktuell noch an Relevanz gewinnen. Methodisch leitend ist angesichts solcher Grenzprobleme eine Annäherung an das Politische in Form eines Zwischenphänomens, das sich binären Deutungen radikal entzieht und so dazu anhält, die genannten Problemlagen konstruktiv ins Auge zu fassen. In Form von Schwerpunkten fokussiert der Band entsprechend Konstellationen des Politischen, wie sie sich exemplarisch zwischen Verfahrensordnungen und ereignishafter Performanz, affektivem Anstoß und emotiver Resonanz, Innen und Außen, Immanenz des Diskurses und transzendierender Sinngebung entfalten.