Felix Klein (1849–1925)
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Der Abituraufsatz zum Thema Des Lebens Mühe lehrt allein des Lebens Güter schätzen (Goethe) inspirierte den 16-jährigen Felix Klein zu der Aussage: „…ist ein Leben köstlich gewesen, so ist es Mühe und Arbeit gewesen“. Das wurde zum Lebensmotto.Die Biografie erhellt, wie Klein auf der Basis anerkannter mathematischer Ergebnisse zu einem Anziehungspunkt von Talenten aus aller Welt wurde, die er – unabhängig von Nationalität, Religion und Geschlecht – zu eigener Kreativität lenkte. Wir erfahren, dass seine Arbeiten nicht nur den Franzosen Charles Hermite und Albert Einstein zu begeisterten Ausrufen veranlassten. Es wird gezeigt, wie Klein den akademischen Lehrbetrieb reformierte; wie er agierte, sodass schon zu seinen Lebzeiten von Kleinscher Unterrichtsreform gesprochen wurde und welche neuen Ideen er in Göttingen umsetzte, sodass David Hilbert einen Tag nach Kleins Ableben am 23. Juni 1925 ausrufen konnte: „Alles, was Sie hier in Göttingen sehen, ist das Werk seiner Persönlichkeit […]. Das Geheimnis des Erfolges lag in seiner unbestechlichen Sachlichkeit. Grosse Ziele, nie kleinste persönliche Nebenzwecke […]“.Diese zweite Auflage der Biografie des Mathematikers, Unterrichtsreformers und Wissenschaftsorganisators präsentiert zahlreiche Aspekte neu und zum Teil neu angeordnet, sodass Kleins Handeln als Weltbürger noch stärker sichtbar wird.
Der Abituraufsatz zum Thema Des Lebens Mühe lehrt allein des Lebens Güter schätzen (Goethe) inspirierte den 16-jährigen Felix Klein zu der Aussage: „…ist ein Leben köstlich gewesen, so ist es Mühe und Arbeit gewesen“. Das wurde zum Lebensmotto.Die Biografie erhellt, wie Klein auf der Basis anerkannter mathematischer Ergebnisse zu einem Anziehungspunkt von Talenten aus aller Welt wurde, die er – unabhängig von Nationalität, Religion und Geschlecht – zu eigener Kreativität lenkte. Wir erfahren, dass seine Arbeiten nicht nur den Franzosen Charles Hermite und Albert Einstein zu begeisterten Ausrufen veranlassten. Es wird gezeigt, wie Klein den akademischen Lehrbetrieb reformierte; wie er agierte, sodass schon zu seinen Lebzeiten von Kleinscher Unterrichtsreform gesprochen wurde und welche neuen Ideen er in Göttingen umsetzte, sodass David Hilbert einen Tag nach Kleins Ableben am 23. Juni 1925 ausrufen konnte: „Alles, was Sie hier in Göttingen sehen, ist das Werk seiner Persönlichkeit […]. Das Geheimnis des Erfolges lag in seiner unbestechlichen Sachlichkeit. Grosse Ziele, nie kleinste persönliche Nebenzwecke […]“.Diese zweite Auflage der Biografie des Mathematikers, Unterrichtsreformers und Wissenschaftsorganisators präsentiert zahlreiche Aspekte neu und zum Teil neu angeordnet, sodass Kleins Handeln als Weltbürger noch stärker sichtbar wird.