FREE delivery to all EXCLUSIVE BOOKS stores nationwide. FREE delivery to your door on all orders over R450. Excludes all international deliveries.

Hirntod – sind ‚Hirntote‘ wirklich tot?

Hirntod – sind ‚Hirntote‘ wirklich tot?
    Product form
      FORMAT:
      YOU COULD EARN 0 FUTURE RETAIL DISCOUNTS.

      This product is either out of print or out of stock. Add it to your wishlist and we will automatically let you know if it comes back into stock. Add to Wishlist

      ESTIMATED DELIVERY: Possibly out of print
      BUY NOW PAY LATER
      From R 0.00 per month!
      3x monthly payments of R 0.00 with
      4x fortnightly payments of R 0.00 with

      This product is either out of print or out of stock. Add it to your wishlist and we will automatically let you know if it comes back into stock. Add to Wishlist

      Das Buch bietet den ersten deutschsprachigen Überblick über die Hirntoddebatte. Dabei geht es um die Frage, ob Patienten, bei denen der vollständige und unumkehrbare Ausfall der Hirnfunktionen diagnostiziert wurde, tot oder lebendig sind. Nicht nur in Deutschland gilt der Hirntod heute als medizinisches und rechtliches Kriterium für den Eintritt des menschlichen Todes. Die Frage nach der Richtigkeit des Hirntodkriteriums ist nicht nur von theoretischem Interesse. Vielmehr kommt ihr deshalb eine besondere praktische Relevanz zu, im Kontext der Organtransplantation fast überall die sog. Totspenderregel gilt, d.h., Organe für die Transplantation dürfen (mit wenigen Ausnahmen) nur Toten entnommen werden. Allerdings mehren sich seit den 2000er Jahren Zweifel an der Richtigkeit dieses Kriteriums. Empirische Befunde zeigen, dass bei den sog. Hirntoten zahlreiche Lebensfunktionen intakt sind, obwohl diese nicht mehr vom Gehirn gesteuert werden. ‚Hirntote‘ können z.B. wachsen, die Geschlechtsreife erreichen oder ein Kind austragen. Diese Feststellung lässt vermuten, dass das Gehirn für die Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen nicht so wichtig ist, wie die Verfechter des Hirntodkriteriums annehmen. Man kann weiterhin fragen, ob typische Merkmale von ‚Hirntoten‘ mit dem allgemein anerkannten Verständnis des Begriffs ‚Tod‘ vereinbar sind. Damit man ihnen Organe für die Transplantation entnehmen kann, müssen Hirntote beispielsweise künstlich ernährt werden. Kann man ohne Widerspruch behaupten, dass ein Organismus einerseits tot ist und dass er andererseits Nahrung benötigt, künstlich ernährt wird und einen Stoffwechsel mit seiner Umwelt vollzieht? Der Autor stellt alle geläufigen Argumente für und gegen die Angemessenheit des Hirntodkriteriums dar und prüft diese kritisch. Er vertritt die These, dass die Auffassung, hirntote Patienten seien tot, unhaltbar ist.
      Format: CONTRIBUTORS: Hirntod – sind ‚Hirntote‘ wirklich tot? EAN: 9783662694640 COUNTRY: Germany PAGES: 116 WEIGHT: HEIGHT: 203 cm
      PUBLISHED BY: Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. KG DATE PUBLISHED: 2024-12-22 CITY: GENRE: MEDICAL / Allied Health Services / General, MEDICAL / Ethics WIDTH: 127 cm SPINE:

      Book Themes:

      Medical ethics and professional conduct, Nursing and ancillary services

      Customer Reviews

      Be the first to write a review
      0%
      (0)
      0%
      (0)
      0%
      (0)
      0%
      (0)
      0%
      (0)
      Héctor Wittwer ist Professor für Praktische Philosophie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Er ist ein ausgewiesener Kenner der Philosophie des Todes, Erstherausgeber des Handbuchs Sterben und Tod (2010, 2. Aufl. 2020) sowie Autor der Monographie Philosophie des Todes (2009). Außerdem beschäftigt er sich seit Langem mit der Ethik der Sterbehilfe und der Hilfe zur Selbsttötung. Zu diesen Themen hat er die beiden Bücher Selbsttötung als philosophisches Problem (2003) und Das Leben beenden. Über die Ethik der Selbsttötung (2020) veröffentlicht.
      Das Buch bietet den ersten deutschsprachigen Überblick über die Hirntoddebatte. Dabei geht es um die Frage, ob Patienten, bei denen der vollständige und unumkehrbare Ausfall der Hirnfunktionen diagnostiziert wurde, tot oder lebendig sind. Nicht nur in Deutschland gilt der Hirntod heute als medizinisches und rechtliches Kriterium für den Eintritt des menschlichen Todes. Die Frage nach der Richtigkeit des Hirntodkriteriums ist nicht nur von theoretischem Interesse. Vielmehr kommt ihr deshalb eine besondere praktische Relevanz zu, im Kontext der Organtransplantation fast überall die sog. Totspenderregel gilt, d.h., Organe für die Transplantation dürfen (mit wenigen Ausnahmen) nur Toten entnommen werden. Allerdings mehren sich seit den 2000er Jahren Zweifel an der Richtigkeit dieses Kriteriums. Empirische Befunde zeigen, dass bei den sog. Hirntoten zahlreiche Lebensfunktionen intakt sind, obwohl diese nicht mehr vom Gehirn gesteuert werden. ‚Hirntote‘ können z.B. wachsen, die Geschlechtsreife erreichen oder ein Kind austragen. Diese Feststellung lässt vermuten, dass das Gehirn für die Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen nicht so wichtig ist, wie die Verfechter des Hirntodkriteriums annehmen. Man kann weiterhin fragen, ob typische Merkmale von ‚Hirntoten‘ mit dem allgemein anerkannten Verständnis des Begriffs ‚Tod‘ vereinbar sind. Damit man ihnen Organe für die Transplantation entnehmen kann, müssen Hirntote beispielsweise künstlich ernährt werden. Kann man ohne Widerspruch behaupten, dass ein Organismus einerseits tot ist und dass er andererseits Nahrung benötigt, künstlich ernährt wird und einen Stoffwechsel mit seiner Umwelt vollzieht? Der Autor stellt alle geläufigen Argumente für und gegen die Angemessenheit des Hirntodkriteriums dar und prüft diese kritisch. Er vertritt die These, dass die Auffassung, hirntote Patienten seien tot, unhaltbar ist.
      Format: CONTRIBUTORS: Hirntod – sind ‚Hirntote‘ wirklich tot? EAN: 9783662694640 COUNTRY: Germany PAGES: 116 WEIGHT: HEIGHT: 203 cm
      PUBLISHED BY: Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. KG DATE PUBLISHED: 2024-12-22 CITY: GENRE: MEDICAL / Allied Health Services / General, MEDICAL / Ethics WIDTH: 127 cm SPINE:

      Book Themes:

      Medical ethics and professional conduct, Nursing and ancillary services

      Customer Reviews

      Be the first to write a review
      0%
      (0)
      0%
      (0)
      0%
      (0)
      0%
      (0)
      0%
      (0)
      Héctor Wittwer ist Professor für Praktische Philosophie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Er ist ein ausgewiesener Kenner der Philosophie des Todes, Erstherausgeber des Handbuchs Sterben und Tod (2010, 2. Aufl. 2020) sowie Autor der Monographie Philosophie des Todes (2009). Außerdem beschäftigt er sich seit Langem mit der Ethik der Sterbehilfe und der Hilfe zur Selbsttötung. Zu diesen Themen hat er die beiden Bücher Selbsttötung als philosophisches Problem (2003) und Das Leben beenden. Über die Ethik der Selbsttötung (2020) veröffentlicht.

      Recently viewed products

      Login

      Forgot your password?

      Don't have an account yet?
      Create account